Knigge für Medizinische Fachangestellte

Gesprächskompetenz des Arztes ist entscheidend

Gutes Benehmen (nicht nur) in der Praxis kann ein Markenzeichen sein. Allerdings nur dann, wenn sich das ganze Team und die Praxisführung auf einheitliche Standards einigen kann.

Hierbei kann es helfen, auf die passende Literatur zu setzen, die den Einstieg in das Thema erleichtert und quasi die notwendige Verschriftung der Regeln abnimmt, mindestens aber eine Grundlage dafür bietet, eigene Regeln zu entwerfen.

Apropos Regeln. Regelwerke sind Instrumente für einen Ordnungsrahmen. Ziel sollte es sein, gelebte Werte zu etablieren, die durchaus und das ständig hinterfragt werden dürfen, um eine Weiterentwicklung zu fördern.

Knigge für Medizinische Fachangestellte

Das Buch von Ulrike Giller, Knigge für Medizinische Fachangestellte, bietet den Einstieg, im Rahmen des eigenen Qualitätsmanagements das “Benimm” der Praxis auf den Prüfstand zu stellen. In den beiden Klassikern “Über den Umgang mit Menschen” und “Über den Eigennutz und Undank” aus der Feder von Adolph Freiherr von Knigge finden sich längst nicht so konkrete Handlungsvorschläge für medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte und Praxen, wie in diesem handlich gehaltenen Arbeitsbuch von Ulrike Giller.

Das Buch (ISBN 978-3-86870-299-6) kann auch als Nachschlagewerk dienen, denn es führt den Leser durch die einzelnen Stationen einer Praxis und klärt mit einfachen Erläuterungen auf. Jeder Abschnitt endet mit Hinweisen, was “zu vermeiden” ist und “was gut ankommt”.

Ulrike Giller finden Sie auch im Berufsnetzwerk von XING. Gern stelle ich für Interessenten den Kontakt zu Ulrike Giller her, die auch Seminare, Workshops und Coachings für Praxen durchführt. Oder folgen Sie Ulrike Giller auf Twitter und erhalten Sie wertvolle Impulse zwischendurch.


Auch beim aktuell in Berlin stattfindenden Hauptstadtkongress 2012 war Knigge für Kliniken und Pflegeheime ein Thema. Wie die Ärztezeitung berichtet diskutierten Moritz Freiherr Knigge und Michael Schellberg, mit Ordensoberin Andrea Trenner von der Johanniter Schwesternschaft und dem Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Essen Professor Eckhard Nagel, ob wir einen Knigge für Krankenhäuser und Pflegeheime brauchen und ob gute Umgangsformen sich nicht nur positiv auf das Betriebsklima und die Beziehungen zu Patienten und Angehörigen, sondern auch auf die Arbeits-Effizienz auswirken 1.

Anmerkungen und Quellen
  1. http://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2012/berlin2012-hauptstadt/article/815311/knigge-kliniken-pflegeheime.html

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Frank Stratmann

... ist seit 2003 Projektentwickler für digitale Kommunikationskultur und virtuelle Beziehungsnetzwerke in der Gesundheitswirtschaft. Kurz Community Manager Healthcare für Gesundheitsnetzwerke, Ambulatorien, Medizinische Versorgungszentren, Klinik und Krankenhaus. Seit 2013 ist Frank Stratmann als Leiter Vertrieb Region West der Sana Kliniken AG. für die strategisches Marketingaufgabe eines an Werten ausgerichtetes Einweiserbeziehungsmanagements verantwortlich.